Die Geschichte Bad Säckingens

Die Geschichte Bad Säckingens

Die Zeit vor Christus

Urgeschichte, Steinzeit

Seit der Altsteinzeit lebten Menschen im Gebiet von Bad Säckingen. Einer der ältesten Funde, die Schädeldecke eines 30 bis 50 Jahre alten Mannes, der vor etwa 12000 Jahren lebte, wurde am Röthekopf beim Bergsee gefunden und ist heute neben vielen anderen Fundstücken im städtischen Hochrheinmuseum im Schloss zu sehen. Der Mann gehörte der Cro-Magnon-Rasse an, die als unsere Urahnen gelten.

Mittelsteinzeitliche Siedlungen ab 5000 v.Chr. gab es zwischen Bad Säckingen und Wallbach am Waldrand (Buchbrunnen).

Während der Jungsteinzeit ab ca. 2700 v.Chr. entwickelten aus Asien eingewanderte Menschen erste Bauernkulturen. Siedlungsreste fanden sich am Buchbrunnen und in Obersäckingen. Selbst einen Menhir hat Bad Säckingen zu bieten; er ist auf dem Gelände des Waldfriedhofs zu sehen.

Metallzeiten

Während für die Bronzezeit ab 1800 v.Chr. kaum Funde zu verzeichnen sind, gibt es im Bereich der Altstadt und außerhalb zahlreiche Fundstellen aus der Urnenfeldzeit, die die Eisenzeit einleitete. In der Siedlung auf der ehemaligen Rheininsel herrschte ein reges Leben (Landwirtschaft, Fischfang).

Sie muss enge Beziehungen zu den Menschen der Pfahlbauten am Bodensee gehabt haben. Reste von Häusern und Werkzeugen wurden gefunden.

Urzeit
Hat es mal so ausgesehen?

Um ca. 800 v.Chr. muss ein gewaltiges Hochwasser der Siedlung ein Ende bereitet haben. Aus der nachfolgenden Zeit der Kelten (Hallstatt, La Tène) gibt es nur wenige Funde. Es gibt einige Grabfunde in der späteren Vorstadt.

Das Ende der keltischen Herrschaft kam um 15 v.Chr., als die Römer den Rhein erreichten.

Diese Angaben stammen von Dr. Schnitzlers Aufsatz in der "Regio Basilensis".