Die Geschichte Bad Säckingens
 
 

20. Jahrhundert. Ereignisse bis 1948

Entwicklung in düsterer Zeit

Die rasante Industrialisierung erlitt durch den Ersten Weltkrieg beträchtlichen Schaden. Vor allem die Textilindustrie verlor ihre Dominanz. Mit den Jahren siedelten sich Betriebe aus anderen Branchen an, die fast alle aus Schweizer Unternehmen hervorgingen. Säckingen hatte durch den Krieg 97 Gefallene zu verzeichnen.

In der Stadtgeschichte ist der Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die Zeit der Gründung zahlreicher Vereine und Organisationen.
1901 wurde das Scheffeldenkmal auf dem Münsterplatz eingeweiht. 1928 erwarb die Stadt das Schloss Schönau und ließ 1936 - 1938 das Heimatmuseum einrichten.

Fabrik im Schöpfebachtal
ehemalige Fabrikanlage im Schöpfebachtal
(Originalbild: Stadtarchiv Bad Säckingen)

1935 wurde Obersäckingen eingemeindet. In der Verwaltungsreform von 1936 wurde der Bezirk Säckingen vergrößert und zu einem eigenen Landkreis erklärt.

Während des Zweiten Weltkriegs erlitt Säckingen nur sehr wenige Zerstörungen durch Luftangriffe, doch waren 227 Tote und 13 Vermisste zu beklagen. Über markante Ereignisse während des Dritten Reiches gibt es keine Angaben. Am 25. April 1945 marschieren die Franzosen in Säckingen ein. Die Stadt bleibt bis 1950 unter französischer Besatzung.

Ansicht vor der Sanierung
Säckinger Altstadtansicht um 1950

Von 1946 bis 1948 spenden Fricktaler Gemeinden in einer großen Hilfsaktion Nahrungsmittel vor allem für Kinder.

 

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