Die Geschichte Bad Säckingens
 
 

Neuzeit: Baugeschichte des Fridolinsmünsters

Bei der ersten Barockisierung stuckierte Thomas Bader die Innenräume; Francesco A. Giorgioli schuf die Fresken. Die Türme erhielten 1725 ihre bestehende Gestalt durch den Vorarlberger Johann Rueff. Das Westportal mit dem Wappen der Äbtissin von Liebenfels ist ein Werk Giovanni G. Bagnatos aus dem Jahr 1740. Fast die gesamte Münsterausstattung entstand während dieser Umbauphase.

Bei der zweiten Barockisierung erneuerten der Augsburger Stuckateur Johann M. Feuchtmayer und Franz J. Spiegler, der bedeutendste Spätbarockmaler des Bodenseeraums, die Ausschmückungen in den Schiffen.

Hauptschiff mit Orgel
Hauptschiff mit Orgel

Blick in den Chorraum
Blick in den Chorraum

Die heutige Gestalt im Inneren präsentiert sich als eine gelungene Verbindung der gotischen Baumasse mit den verbliebenen Stuckaturen im "Wessobrunner Stil" in den Oktogonkapellen und der beschwingten Leichtigkeit des Rokoko (Spätbarock) in den Schiffen.

das Münster vom Pfarrgarten
das Münster vom Pfarrgarten

Fresken & Stuck im Hauptschiff
Fresken und Stuckaturen im Hauptschiff

  

Das Äußere des Fridolinsmünsters enthält Bestandteile aus fast allen Stilepochen der abendländischen Kunst.

Neben vorromanischen und romanischen Fragmenten tritt vor allem im Grundriss und im Aufbau die Grundhaltung der oberrheinischen Hochgotik zutage. Der Barock erscheint vorrangig in den Anlagen des Westportals, der Türme und Oktogonkapellen, sowie in verschiedenen Baudetails, z.B. den Fenstern des Langhauses.

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